Posted by Stefan | Posted in Kultur, Politik, Semiotik im Alltag, Semiotisches Marketing | Posted on 16-11-2009
Nachtrag zur Bundestagswahl: Knut Volkenand von der Charismakurve prüft, ob Parteien als Marken ihrem Versprechen nachkommen – und kommt zu interessanten Ergebnissen. Zwar ist die Wahl jetzt schon ein wenig länger her, aber das Grundproblem bleibt bestehen: Für welche Bedeutung stehen die Parteien? Er reduziert die Bedeutung auf Begriffe, für die die Parteien derzeit stehen. Das sieht so aus:
Dampfen wir doch einfach mal ein (lange Rede, kurzer Sinn) und tun so, als ob wir nur einen Begriff pro Partei zur Verfügung hätten.
Das ist einfach bei der FDP: Geld.
Mehr Geld und Achtung für die Besserverdienenden. Bei der Linken: Rache
Bestrafung der Besserverdienenden.Bei den Grünen: Gutes Gewissen.
Das verdiente Gefühl, bei den Besseren zu sein.Bei der CDU: Sicherheit
Mit uns verdienst Du, dass es noch immer gut gegangen ist.Bis hier sind das alles ganz honorige Verheißungen die auf virulente Bedürfnisse treffen.
Aber bei der SPD? Was verheißt man da heute?
Tja, gute Frage. Vielleicht hat der neue Vorsitzende ja eine passende Antwort gefunden, man wird sehen.