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	<title>Semionauten &#187; Klang</title>
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		<title>Wie Graffiti-Zeichen zu einem Kulturgut werden</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 19:19:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Klang]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

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		<description><![CDATA[Interessantes Projekt: Graffiti Analysis will die Bewegung der Graffiti-Writer dokumentieren. Dazu wurde eine aufwendiges digitales Scan-System und eine eigene Auszeichnungssprache namens GML / Graffiti Markup Language geschaffen.

Bemerkenswert ist allerdings, wie sich hier durch den Klang und die 3D-Präsentation allein die Wahrnehmung von Graffiti als Kulturgut verändert. Die verwendeten Sounds, die an Choräle erinnern, findet man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Interessantes Projekt: <a href="http://graffitianalysis.com/">Graffiti Analysis</a> will die Bewegung der Graffiti-Writer dokumentieren. Dazu wurde eine aufwendiges digitales Scan-System und eine eigene Auszeichnungssprache namens GML / Graffiti Markup Language geschaffen.</p>
<p><a href="http://semionauten.de/wp-content/uploads/2010/04/image.png"><img style="border-right-width: 0px; display: inline; border-top-width: 0px; border-bottom-width: 0px; border-left-width: 0px" title="image" src="http://semionauten.de/wp-content/uploads/2010/04/image_thumb.png" border="0" alt="image" width="640" height="480" /></a></p>
<p>Bemerkenswert ist allerdings, wie sich hier durch den Klang und die 3D-Präsentation allein die Wahrnehmung von Graffiti als Kulturgut verändert. Die verwendeten Sounds, die an Choräle erinnern, findet man sonst eher in Dokumentationen über das Universum oder das Wunder des Lebens.</p>
<p>Anschauen hier:<br />
<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="601" height="338" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowfullscreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=8072596&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=f0dc00&amp;fullscreen=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="601" height="338" src="http://vimeo.com/moogaloop.swf?clip_id=8072596&amp;server=vimeo.com&amp;show_title=1&amp;show_byline=0&amp;show_portrait=0&amp;color=f0dc00&amp;fullscreen=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Graffiti als Kultur wird hier fast schon transzendiert und aus der schmutzigen Straßenecke herausgeholt (was ja schon längst geschehen ist). Hier allerdings mit ganz simplen auditiven Zeichen.</p>
<p>via <a href="http://joshspear.com/item/17320/">Trendspotting</a></p>
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		<title>Audio Branding Congress Hamburg</title>
		<link>http://semionauten.de/2009/10/28/audio-branding-congress-hamburg/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 10:29:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthäus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Klang]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor kurzem hatten wir hier über die Kraft des Klangs philosophiert. Wer nun einen Ohrwurm hat und mehr wissen will, für den könnte Mitte November in Hamburg der Audio Branding Congress interessant sein.Allerdings würde ich mir bei dem Vortrag von Georg Rabbe, von Klangwerk Brand Acoustics, statt &#8220;Wie viel Marke verträgt der Sound?&#8221; genau die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor kurzem hatten wir hier über die <a title="MeinsMeinsMeins" href="http://semionauten.de/2009/07/07/meinsmeinsmeins/#more-35" target="_self">Kraft des Klangs</a> philosophiert. Wer nun einen Ohrwurm hat und mehr wissen will, für den könnte Mitte November in Hamburg der <a title="Audio Branding Kongress 14.Nov Hamburg" href="http://audio-branding-academy.org/abaweb/?page_id=14" target="_blank">Audio Branding Congress</a> interessant sein.Allerdings würde ich mir bei dem Vortrag von Georg Rabbe, von Klangwerk Brand Acoustics, statt &#8220;Wie viel Marke verträgt der Sound?&#8221; genau die Umkehrung gewünscht, nämlich &#8220;Wie viel Sound verträgt die Marke?&#8221;.</p>
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		<title>MeinsMeinsMeins!*</title>
		<link>http://semionauten.de/2009/07/07/meinsmeinsmeins/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 13:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Matthäus</dc:creator>
				<category><![CDATA[Klang]]></category>
		<category><![CDATA[Ping & Pong]]></category>
		<category><![CDATA[Marke]]></category>
		<category><![CDATA[Sound]]></category>

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		<description><![CDATA[Letzte Woche führte mich ein berufliches Projekt für eine Woche nach England, genauer gesagt ins beschauliche Woodbridge. Neben den zahlreichen positiven visuellen Eindrücke des Ortes blieb mir jedoch etwas anderes markant in Erinnerung: Möwen. Oder vielmehr ihr Gekrächze. Denn es ist erstaunlich, wie viele Bilder ein spezielles Geräusch auslösen und hervorrufen kann. Und damit verknüpft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Letzte Woche führte mich ein berufliches Projekt für eine Woche nach England, genauer gesagt ins beschauliche <a title="Where is Woodbridge???" href="http://maps.google.de/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=de&amp;geocode=&amp;q=woodbridge,+uk&amp;sll=51.151786,10.415039&amp;sspn=14.210931,39.506836&amp;ie=UTF8&amp;ll=52.095855,1.31321&amp;spn=0.054311,0.154324&amp;t=h&amp;z=13" target="_blank">Woodbridge</a>. Neben den zahlreichen positiven visuellen Eindrücke des Ortes blieb mir jedoch etwas anderes markant in Erinnerung: Möwen. Oder vielmehr ihr Gekrächze. Denn es ist erstaunlich, wie viele Bilder ein spezielles Geräusch auslösen und hervorrufen kann. Und damit verknüpft Erinnerungen und Emotionen. Interessant sind hierbei jedoch nicht meine wilden Sommer-Urlaubserfahrungen, sondern die Übertragbarkeit dieses semiotischen Phänomens auf Sound Design für Marken.</p>
<p><span id="more-35"></span>Vergleicht man nämlich das Möwengeräusch  z.B. mit dem <a title="T-Mobile Jingle" href="http://www.youtube.com/watch?v=Qr4sanzEtog" target="_blank">T-Mobile Jingle</a> treten folgende Analogien dabei zu Tage (wobei ich mir eine Bewertung der Telekom-Sound-Marke hierbei erspare und es der Interpretationsfähigkeit des Lesers überlasse):</p>
<ul>
<li>die Bewertung des Geräusches bleibt ein subjektiver Prozess. Für mich ist Möwengekrächze OK, für andere ist es das Geräusch der Hölle. Beide Interpretationsformen können jedoch an das zu bezeichnende Objekt gekoppelt werden. Interessant wäre es zu untersuchen, ob nerviges Möwengekreische mir auf Dauer den Urlaub vermiesen könnte.</li>
<li>je stärker die Unverwechselbarkeit und Individualität des Geräusches, desto einfacher seine semiotische Bindung an Objekte, Erinnerungen und Emotionen. Die Bindung obliegt jedoch gewissen Restriktionen, denn das Geräusch prägt nicht zwangsweise die Objekte an die es gekoppelt wird. D.h. ist der Urlaub erstmal ins Wasser gefallen, helfen auch die besten Möwenstimmen nicht mehr, die Erfahrung positiv zu belegen.</li>
<li>es muss eine schlüssige Interpretationskette vorliegen, um das Geräusch an das Objekt zu binden: das Gekrächze wird mit der Möwe assoziiert, die Möwe mit der Nähe zu Strand und Meer, und alles zusammen mit dem Lieblings-Sommerurlaub. Dabei gibt es sogar Ähnlichkeiten zur Metapher, indem übertragene Bedeutung auf ein Geräusch projiziert wird, weil es für die Gesamtheit der Bedeutung (den unvergesslichen Sommerurlaub) kein eigenes, einfaches Wort gibt. Problematisch könnte es für die Möwen werden, wenn innerhalb dieser Interpretationskette andere Geräusche auftauchen, denen ich größere Emotionalität und Bewertung schenke. In diesem Falle werden nämlich andere Geräusche an das Objekt gekoppelt und Möwengekrächze bleibt schlichtweg Möwengekrächze.</li>
<li>die Auslösung der semiotischen Koppelung findet unabhängig von der Interpretationskette statt.  Eine Möwe in den Bergen würde mich demnach trotzdem an das Meer erinnern. Allerdings würde auf Dauer ihre Glaubwürdigkeit und somit die semiotische Koppelung darunter leiden.</li>
<li>ich würde mir wünschen die Lufthansa hätte ein Sound-Branding&#8230;</li>
</ul>
<p>*<a title="MeinsMeinsMeins!" href="http://www.youtube.com/watch?v=5EH5JKN2tTY" target="_blank">http://www.youtube.com/watch?v=5EH5JKN2tTY</a></p>
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