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	<title>Semionauten &#187; Soziosemiotik</title>
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	<description>Wir sind Semionauten</description>
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		<title>Zeichen: nicht zu detailreich, nicht zu abstrakt, bitte!</title>
		<link>http://semionauten.de/2010/02/23/zeichen-nicht-zu-detailreich-nicht-zu-abstrakt-bitte/</link>
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		<pubDate>Tue, 23 Feb 2010 13:30:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Angewandte Semiotik]]></category>
		<category><![CDATA[Glaubwürdigkeit]]></category>
		<category><![CDATA[Semiotik im Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Soziosemiotik]]></category>
		<category><![CDATA[User Experience]]></category>
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		<description><![CDATA[Lukas Mathis erklärt, warum Zeichen in User Interfaces abstrakt bleiben müssen, die Icons für Applikationen hingegen aber detailreich sein dürfen. In dem Artikel &#8220;Realism in UI Design&#8221; zeigt er auf, was passiert, wenn Zeichen zu detailreich oder zu abstrakt sind.
Das folgende Bild illustriert den Gedanken des &#8220;zu viel&#8221; sehr gut:
Das erinnert mich an die klassische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://ignorethecode.net/blog/2010/01/21/realism_in_ui_design/">Lukas Mathis</a> erklärt, warum Zeichen in User Interfaces abstrakt bleiben müssen, die Icons für Applikationen hingegen aber detailreich sein dürfen. In dem <a href="http://ignorethecode.net/blog/2010/01/21/realism_in_ui_design/">Artikel &#8220;Realism in UI Design&#8221;</a> zeigt er auf, was passiert, wenn Zeichen zu detailreich oder zu abstrakt sind.</p>
<p>Das folgende Bild illustriert den Gedanken des &#8220;zu viel&#8221; sehr gut:</p>
<div id="attachment_218" class="wp-caption aligncenter" style="width: 490px"><img class="size-full wp-image-218" title="home" src="http://semionauten.de/wp-content/uploads/2010/02/home.png" alt="Quelle: http://ignorethecode.net/blog/2010/01/21/realism_in_ui_design/" width="480" height="200" /><p class="wp-caption-text">Quelle: http://ignorethecode.net/blog/2010/01/21/realism_in_ui_design/</p></div>
<p>Das erinnert mich an die klassische Zeichentheorie; <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Charles_Sanders_Peirce#Semiotik">Peirce</a> sagte dazu auch etwas. Bei ihm heißen sie Sinzeichen oder Legizeichen. Wikipedia hat dazu ein etwas überfülltes Schaubild, das hierzu nochmal eine Übersicht gibt:<br />
<a href="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/thumb/1/1e/Peirce_Zeichenbegriff.jpg/500px-Peirce_Zeichenbegriff.jpg"><img class="aligncenter" title="Peirce-Zeichenklassen bei Wikipedia" src="http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/thumb/1/1e/Peirce_Zeichenbegriff.jpg/500px-Peirce_Zeichenbegriff.jpg" alt="" width="500" height="375" /></a></p>
<p><strong>Type vs. Token</strong></p>
<p>Im Prinzip haben wir es hier mit dem Konflikt Type vs. Token zu tun: Bildet man ein spezielles Vorkommen ab (Token) oder zeigt man ein Zeichen, das Gesetzmäßigkeiten abbildet (Type) ?</p>
<p>Die Diskurslinguistik (<a href="http://www.linguistik-online.com/28_06/teubert.html">hier Wolfgang Teubert</a>) erklärt das so:</p>
<blockquote><p>Jedesmal wenn eine lexikalische Einheit in einem Korpus vorkommt, können wir dies als die Vorkommen, als ein &#8216;token&#8217; eines &#8216;types&#8217; einer lexikalischen Einheit sehen. <strong>Der &#8216;type&#8217; ist also eine Generalisierung, eine Verallgemeinerung, die aus dem besteht, was allen Vorkommen, allen &#8216;tokens&#8217; gemeinsam ist.</strong></p></blockquote>
<p>Analog dazu erfüllt ein Zeichen mit dem &#8220;richtigen&#8221; Abstraktheitsgrad folgende beide Kriterien:</p>
<ul>
<li>Man kann noch gut erkennen, was es darstellen soll</li>
<li>es bleibt aber gleichzeitig noch allgemein genug, dass man verschiedene Repräsentationen in der Wirklichkeit damit auch trifft</li>
</ul>
<p>Mit diesem Wissen kann man beliebig komplexe Zeichen betrachten, die User Experience Designer machen uns vor, wie es geht.</p>
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		<title>Semiotische Tagung &#8220;Krisenzeichen&#8221; in Soest</title>
		<link>http://semionauten.de/2010/02/22/semiotische-tagung-krisenzeichen-in-soest/</link>
		<comments>http://semionauten.de/2010/02/22/semiotische-tagung-krisenzeichen-in-soest/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Feb 2010 16:56:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Semiotik im Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Soziosemiotik]]></category>
		<category><![CDATA[Tagungen]]></category>
		<category><![CDATA[Veranstaltungen]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute habe ich eine Einladung zur Tagung &#8220;Krisenzeichen&#8221; an der FH Soest bekommen. Wer sich für angewandte Semiotik und Auswirkungen von Zeichen auf Ökonomie und Gesellschaft interessiert, ist dort richtig. Hier ist die Kurzfassung der Einladung:
Die Tagung ist eine Kooperation der Sektionen »Wirtschaft« und »Soziale Systeme« der Deutschen Gesellschaft für Semiotik (DGS) mit dem Ziel, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute habe ich eine Einladung zur <a href="http://krisenzeichen.wordpress.com/">Tagung &#8220;Krisenzeichen&#8221;</a> an der FH Soest bekommen. Wer sich für angewandte Semiotik und Auswirkungen von Zeichen auf Ökonomie und Gesellschaft interessiert, ist dort richtig. Hier ist die Kurzfassung der Einladung:</p>
<blockquote><p>Die Tagung ist eine Kooperation der Sektionen »Wirtschaft« und »Soziale Systeme« der Deutschen Gesellschaft für Semiotik (DGS) mit dem Ziel, Wirtschafts-Insider, Gesellschaftstheoretiker und Zeichentheoretiker auf einen gemeinsamen Gegenstand – die aktuelle Wirtschaftskrise – zu fokussieren und mittels eines gemeinsamen Ansatzpunkts– das/die Zeichen – in einen interdisziplinären Diskurs zu bringen.</p>
<p>Im Zentrum der Tagung steht eine Frage, die von einer wissenschaftstheoretischen Kontroverse zu einem massenmedialen Thema geworden ist: Wird die Wirtschaft von Personen – so genannten Leistungsträgern – betrieben, denen dann entsprechende Verantwortung im Erfolgs- UND im Krisenfall zukommt oder müssen wir von systemischen Prozessen ausgehen, denen die Menschen bloß kommentierend zuschauen? Von dieser Frage hängt es nicht nur ab, ob wir überhaupt sinnvoll von Moral, insbesondere von Wirtschaftsethik sprechen können, sondern auch, ob eine pragmatische Semiotik, die auf menschliches Zeichenhandeln abhebt, überhaupt theoretischer und praktischer Ansatzpunkt sein kann.</p></blockquote>
<p>Ich werde schauen, ob ich vor Ort sein kann.</p>
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