Interface Update @ YouTube

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Posted by Matthäus | Posted in Allgemeines, Navigations Semiotik, User Experience | Posted on 30-04-2010

Wer in den letzten Tagen seine tägliche Ration Video bei YouTube angeschaut hat, der wird vielleicht das Update beim Interface bemerkt haben. Ich verzichte auf eine detailierte Bildbeschreibung und nenne nur die harten Fakten:

zweizeilig onMouseOver, Transparenz, hellere Interaktionsflächen und Typography, partiell veränderte Iconography und Visual Assets, verändertes Grundlayout der Funktionalitäten.

I like.

Neu:

YouTube Interface April 2010

YouTube Interface April 2010

Alt:

YouTube Interface Alt

YouTube Interface Alt

Wie Graffiti-Zeichen zu einem Kulturgut werden

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Posted by Stefan | Posted in Allgemeines, Klang, Kultur | Posted on 21-04-2010

Interessantes Projekt: Graffiti Analysis will die Bewegung der Graffiti-Writer dokumentieren. Dazu wurde eine aufwendiges digitales Scan-System und eine eigene Auszeichnungssprache namens GML / Graffiti Markup Language geschaffen.

image

Bemerkenswert ist allerdings, wie sich hier durch den Klang und die 3D-Präsentation allein die Wahrnehmung von Graffiti als Kulturgut verändert. Die verwendeten Sounds, die an Choräle erinnern, findet man sonst eher in Dokumentationen über das Universum oder das Wunder des Lebens.

Anschauen hier:

Graffiti als Kultur wird hier fast schon transzendiert und aus der schmutzigen Straßenecke herausgeholt (was ja schon längst geschehen ist). Hier allerdings mit ganz simplen auditiven Zeichen.

via Trendspotting

Werbewirkung von “aufmerksamkeitsstarker” Online-Werbung

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Posted by Stefan | Posted in Allgemeines | Posted on 19-04-2010

Wir haben hier bereits schon mal über die Wirkung von Online-Werbeformen berichtet. Das Thema läuft mir immer häufiger über den Weg. Zuletzt beim Interview mit dem Mundpropaganda-Experten Martin Oetting, der auf einen Malerbetrieb aus Karlsruhe verwiesen hat. In seinem Blog beschreibt Werner Deck sehr schön, wie der Gedankengang beim “Dekodieren” der nonverbalen Botschaft dieser Werbung ist und beschreibt in einem offenen Brief auch die Wirkung auf die Marke Nivea sehr anschaulich:

Das ist in etwa so, als würde mir beim normalen Zeitungslesen ständig jemand sein Werbeplakat vor die Nase halten und mich daran hindern, den Zeitungstext unbehelligt zu lesen und sich dabei gleichzeitig einbilden, mich durch eine derartig skandalöse Belästigung als Kunde zu gewinnen. Wer will denn so behandelt werden? Ich jedenfalls nie und nimmer.

Sie liefern mir mit Ihrer dümmlichen und ärgerlichen Werbung jede Menge Gründe, niemals mehr Ihre Produkte zu verwenden.

Wenn man die Publikationen des Online-Vermarkterkreises liest, erfährt man, dass “aufmerksamkeitsstarke” Werbung besonders gefragt sei. Ob man bei den angesprochenen Formaten Video, Layer-Ads etc nicht am Ende vielleicht doch der Marke schadet, scheint in der Werbebegeisterung unterzugehen.

Eine ähnliche Diskussion gab es vor Kurzem auch bei Spiegel Online zu deren Werbeformen, der eigentliche Artikel, der die Leser fragte, “Wann schalten Sie Ihren Werbeblocker ab?”, wurde geradezu abgestraft. Richtig so!

Außerdem konnte man auf Spiegel online lernen, wie man Social Media nicht einsetzt: Nestle hat sich anscheinend noch nie Gedanken über die Wirkung des eigenen Umgangs mit Problemen in Social Media gemacht. Und nun offenbar die Kitkat-Fanseite gelöscht. Aber das ist wieder ein anderes Thema.

Wem geht es noch ähnlich, dass die schon Werbeform allein einen vergrault hat?

Edward Tufte in Obamas Beraterstab berufen

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Posted by Matthäus | Posted in Allgemeines | Posted on 12-03-2010

Als studierte Informationswissenschaftler freuen wir uns, daß Edward Tufte, bekannter Informationswissenschaftler und Desinger, es in den Beraterstab Barack Obamas geschafft hat. Oder besser gesagt, daß nun eine Wertschätzung von informationswissenschaftlichen und designorientierten Methoden, Ansätzen und Theorien Gehör findet in Bereichen die es dringend nötig haben.

Tufte’s Statement gibt es hier.

Nachtrag 14. März 2010: Obama sucht auch noch einen Designer

Wie man das Verantwortungsbewusstsein seiner Marke zeigt

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Posted by Stefan | Posted in Allgemeines, Glaubwürdigkeit, Nachhaltigkeit, Semiotik und Produkte, Semiotisches Marketing | Posted on 23-12-2009

“Corporate Responsability” nennt man sowas, glaube ich: Verantwortung als Unternehmen zu zeigen. Der kanadische Mayonnaise-Hersteller Hellmann’s macht das sehr geschickt: Er zeigt die Werte des Unternehmens in einem Video, in dem uns am Beispiel Kanadas vorgeführt wird, wie sehr unser Nahrungsmittelkonsum inzwischen auf Importen basiert, und wie unsere lokale Nahrungsmittelversorgung dadurch beeinflusst wird.

Dabei tritt Hellmann’s als offensichtlich verantwortungsbewusster “Sponsor” im Hintergrund auf, der uns zeigt, was schief läuft. Wobei die Kampagne “Eat real, eat local” angenehm ohne den drohenden Zeigefinger auskommt, und auch noch gut gemacht ist. Vorbildlich.

Ich frage mich, wann endlich Umweltorganisationen oder deutsche Firmen aus der Ökobranche darauf kommen, eine knackige und schöne Aufbereitung von ökologischen und sozialkritischen Themen zu sponsern – und damit etwas über Ihre eigene Attitüde zum Thema Umweltschutz und Nachhaltigkeit sagen.

Dabei ist es eigentlich ganz einfach:

  1. Finde ein Thema, das für dich als Hersteller wichtig oder sogar ein Problem ist (z.B. dein sinkender Absatz als lokaler Hersteller und die ausländische Konkurrenz)
  2. Frage Dich, was die Gründe für dein Problem sind
  3. Jetzt wird es kniffelig: Prangere nicht an, aber zeige neutral, was geschehen ist, was die Folgen sind.
    Das hängt sehr mit der eigenen Tonality im Unternehmen zusammen. Wichtig ist, dass deine Kommunikation die gleiche Sprache spricht wie das sonstige Verhalten deiner Firma, sonst glaubt man dir nicht!
  4. Zeige einen Weg auf, was jeder einzelne tun kann
  5. Verpacke das ganze in ein stimmiges Medium, also ein Zeichen. Das kann ein Video sein, ein Sponsoring oder ein Projekt.
    Es gibt auch sehr fragwürdige Projekte, wie etwa das Flickenteppich-Projekt von KIK – aber das nimmt man dem Laden einfach nicht ab. Ich jedenfalls nicht.

Über Kommentare zu weiteren gut gemachten Kampagnen aus dem Bereich “corporate responsibility” würde ich mich freuen.

Mauerblümchen

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Posted by Matthäus | Posted in Allgemeines, Digitale Semiotik | Posted on 09-11-2009

Eine schöne Idee auf spiegel.de Idee zum Thema der deutschen Wiedervereinigung: ein historischer Liveticker. Die Faszination zieht die Idee aus zwei Komponenten.

Zum einen der Tatsache, daß es das massentaugliche Internet in dieser Form 1989 noch nicht gegeben hat. Und damit auch nicht diesen Liveticker. Uns blieben damals nur Old-School Radio(!), Fernseher und Telefon um sich die Informationshappen zusammen zu setzen.

Zum anderen die Platzierung des rekonstruierten Tickers auf einem hochaktuellen, seriösem Medium. Dadurch fühlt sich der Leser nahezu autentisch versetzt in die Dramatik der damaligen historischen Ereignisse. Erst damit gewinnt  der Pseudo-Liveticker die Beschleunigung, Authentizität und Belebung die er braucht um zu wirken. Eine semiotische Huckepack-Taktik quasi.

Semionauten aus Ost und West freuen sich über diese Vereinigung!

Audio Branding Congress Hamburg

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Posted by Matthäus | Posted in Allgemeines, Klang | Posted on 28-10-2009

Vor kurzem hatten wir hier über die Kraft des Klangs philosophiert. Wer nun einen Ohrwurm hat und mehr wissen will, für den könnte Mitte November in Hamburg der Audio Branding Congress interessant sein.Allerdings würde ich mir bei dem Vortrag von Georg Rabbe, von Klangwerk Brand Acoustics, statt “Wie viel Marke verträgt der Sound?” genau die Umkehrung gewünscht, nämlich “Wie viel Sound verträgt die Marke?”.

Werbung im Internet: Halten uns Pop-Ups eigentlich für doof?

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Posted by Stefan | Posted in Allgemeines, Semiotik im Alltag, Semiotik und Produkte | Posted on 27-10-2009

Wer mal Opfer eines PopUp-Werbefensters geworden ist, kennt die Tücken, mit denen man es wieder los wird: Der X-Button schließt gar nicht, sondern öffnet das Fenster, der "Schließen"-Link ist so versteckt, dass man ihn gar nicht sehen soll – oder es gibt erst gar keinen Schließen-Link. Und wenn man bei dem ganzen Ärger darüber noch klar denken kann und die Seite nicht sofort wieder ganz geschlossen hat, dann kann man sich fragen: Wissen die Betreiber und vor allem die Werber überhaupt, was sie da tun? Dass ich ein verdammtes Frustrationserlebnis mit Ihrer Kampagne oder sogar ihrer ganzen Marke verbinde? Wir schauen uns also einmal an, wie es um die beiden aggressivsten Werbeformen im Internet und um ihre semantischen Implikationen bestellt ist.

 

Das PopUp-Banner

imageSüß. Jemand glaubt also, dass man noch ohne PopUp-Blocker durch die Gegend surft. Also, wer noch einen solch alten Browser benutzt, in dem das nicht automatisch weggewaschen wird, bei dem würde ich als technikbezogener Werber gar nicht landen wollen. Wobei diese Entscheidung nochmal auf die jeweilige Zielgruppe ankommt.
Bei klassischen Pop-Ups hat man allerdings schon von selbst alle "aktuellen" User ausgeschlossen. Dabei muss doch auch dem Werbenden aus eigener Erfahrung klar sein, dass man als User bemüht ist, das blöde Fenster möglichst schnell wegzuklicken. Effektives Werben sieht anders aus, dachte ich.

Overlays

Overlays hingegen empfinde ich als ungeheuer aufdringlich. Ich werde gezwungen, eine Werbung auszuhalten, die mir auch noch meine mühsam ergooglete Information vorenthält. Momentan machen das wohl vor allem Telekommunikationsanbieter. Ich habe mich immer gefragt, wie man darauf kommt, dass das jemand brauchen könnte. Die Anbieter von Online-Werbung argumentieren dabei gerne mit der "aufmerksamkeitsstarken" oder "interaktiven" Verwendungsweise. Ja, das Interaktive daran ist vor allem, dass ich versuche, es möglichst schnell wieder wegzuklicken. Insgesamt halte ich auch die Overlays für einen Griff daneben. Wenn der TK-Anbieter wahrgenommen werden will, kann er meine Aufmerksamkeit damit auf sich ziehen, gleichzeitig jedoch auch mein Zorn. Nachhaltige Markenpflege sieht anders aus.

Werben ohne zu schaden, bitte!

Mir scheint, im Internet sei es immer noch üblich, beim Werben zu nerven. Dabei macht sich noch kaum jemand Gedanken über die Wirkung des Werbemediums selbst, scheint mir. Viele Anbieter sind sich nicht zu schade, ihre Marke zu ramponieren, indem sie Werbung im Internet wählen, die sich einfach schlecht "anfühlt". Daher sollte das Marketing bei Online-Werbeaktionen immer die gesamte Bandbreite der Auswirkungen berücksichtigen. Eine Werbeform, die eine billige Konnotation hat, sollte man als großes börsennotiertes Unternehmen besser meiden. Dabei besteht anscheinend schon ein grundsätzliches Verständnis für die Problematik Werbeform vs. Markenwirkung. Auch AdWords, also ein deutlich unaufdringlicheres Werbeverfahren, hat dabei gewisse Probleme, denn führt der eigene Markenname auf eine ramschige Shopseite, ist das für die Marke auch von Nachteil. Google hat inzwischen ein Markenbeschwerdeverfahren eingeführt, um ungünstige Verbindungen zu unterbinden. Jetzt müssen nur noch die Marketingabteilungen dahinter kommen, dass man schon beim Schalten der Werbung darauf achten kann, welche Konnotation eine Werbung hat. Mein persönliches Werbe-nerv-Ranking:

  1. Pop-Ups – Der ramschige Oldie
  2. Page-Overlays – Der Haudrauf-Vertreter vor deiner Wohnungstür
  3. InText-Overlays – Die Billo-Plastik-Verpackung der Internet-Werbewelt

Alle 3 konnotieren immer auch eine Art von Beschaffenheit. Man könnte quasi sagen: ein PopUp hat auch eine Haptik. In meiner Wahrnehmung eine billige – keine gute jedenfalls.

Als Zwischenstand halten wir also fest: Die beste Werbung ist die, die man nicht bemerkt. Im Internet versucht man das dann mit guten Kontakten zum Chefredakteur – aber das ist auch keine Lösung.

Aber mich interessiert, ob es nur mir so geht, darum: Was sind Eure Top-Internet-Werbeformen und wie wirken sie auf Euch?

Radeln als Zeichen

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Posted by Stefan | Posted in Allgemeines, Angewandte Semiotik, Ping & Pong, Semiotik im Alltag, Semiotik und Produkte | Posted on 30-08-2009

Ich saß unlängst im landeshauptstädtlichen Stadtpark unter oder vielmehr in einem Baum, um den heißesten Tag des Sommers weitgehend unklimatisiert zu erleben. Und ebenda geschah es: Ich habe zum ersten Mal Leihfahrräder in Aktion gesehen. Ich meine diese Räder, die man neuerdings in europäischen Großstädten mieten kann und die an den eigentümlichsten Stellen geparkt werden. Wobei mir das System zum Mieten noch nicht ganz klar ist, wie man die Räder nun mietet. Ich finde es immer noch suspekt, irgendetwas via Zahlencode mit meinem Handy zu kaufen. In anderen Ländern macht man sich ebenfalls Gedanken über passende Zahlmethoden.
Komisch jedenfalls, dass ich die Dinger noch nie in Aktion, sondern lediglich vor Bahnhöfen oder Rheinpromenaden abgeschlossen gesehen habe. Bis gerade eben.

Zwei Sachen sind mir dabei aufgefallen:

Erstens: Einerseits habe ich mich gefragt, ob ich das auch schon so schick finde wie die ganzen Lifestylemagazine, die von der grünen Revolution in den Großstädten künden. Denn ehrlichgesagt: Ich finde die Radl eher uncool. Das liegt vor allem an diesem Gewollt-Hollandrad-Style, den die Kombination Rahmen/Speichenschutz so hergibt. In Düsseldorf sind mir derzeit zwei Anbieter bekannt: Der gute alte “Mobilitätspartner” Deutsche Bahn mit Call a Bike und NextBike. Letzterer ist in Düsseldorf auch offiziell mit der Stadt verbandelt. Beide geben sich allerdings wenig, was den ästhetischen Charakter des Fahrrads betrifft.

Mich erinnert das an diese Marotte von Glasreparaturservices für Autoscheiben: Die haben es sich anscheinend zum Markenzeichen gemacht, Sportwagen für Anfänger – meistens ist es ein Audi TT oder ein Opel GT – möglichst dadurch zu entwerten, indem sie überall bemerkenswert hässliche Aufkleber anbringen, so dass man das Gefühl hat, man fahre mit dem Lieferwagen des 24h-Abflussreinigungsservice Hempel. Wobei der Lieferwagen halt ausnahmsweise ein Cabrio mit wenig Kofferraum und viel PS ist.

Genau das ist es, was mir bei dem Konzept der Mieträder noch nicht passt: Alle reden davon, wie schick es sei, mit Rädern durch die Innenstadt zu cruisen. Aber man sieht auf den Rädern aus wie die Fahrradversion vom Lieferwagen der Hempel GmbH. Damit das Konzept rund wird, müssen auch alle sichtbaren äußeren Zeichen das Gleiche sagen, was die Medien sagen, nämlich: Mietfahrradfahren ist schick.

Tja, und das heißt entweder: Keine BASE-Werbung mehr auf dem Speichenschutz – oder eine angemessene Form, durch die Werbung, Kunst, Schicksein und der Speichenschutz Eins werden. Wie das aussehen könnte, kann man als Street Art in Toulouse sehn:

DSCN9444

Zweitens: Das andere, was mir auffiel, war die Tatsache, dass man das Verleihangebot zwar wahrnimmt – aber dass die Hürde, es tatsächlich zu benutzen, immer noch sehr hoch ist. Das liegt vor allem daran, dass es kaum verständliche und wahrnehmbare Kommunikationsanstrengungen gibt, das Angebot für den Großstadtbewohner oder -besucher interessant zu machen:

  • Wie bezahle ich?
  • Wieviel überhaupt?
  • Muss ich längere Zeit Mitglied bleiben wie bei Carsharing?
  • Kann ich das Rad nachts auf dem Weg von Hauptbahnhof nach Hause als Alternative zum Taxi nutzen und dann bei mir in der Nähe einfach abstellen?

Das alles wird leider nicht klar genug kommuniziert.

Würden die Verleiher hier noch prägnantere Zeichen entwickeln, mit denen sie ihr Angebot ins Alltagsbewusstsein der möglichen Kunden rücken können, dann wäre Mietradeln eine echte Bereicherung für die Großstädter. Auch für jene wie mich, die bereits ein Fahrrad besitzen und nutzen. So könnte die Semiotik sogar Umweltschutz befördern, neue Unternehmensideen mitten in der Krise fördern und – natürlich – mal wieder die Welt retten. Toll.

Die Zeichen der Wahlplakate

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Posted by Stefan | Posted in Allgemeines | Posted on 22-08-2009

Kleiner Zwischeneinwurf nach dem Sommerurlaub, bevor hier wieder eigene Artikel gepostet werden: Der Wahlkampf lässt sich natürlich auch semiotisch untersuchen. Till Westermayer hat dafür bereits einige Grundlagen geschaffen und die Themen der großen Parteien und ihre Kommunikation einmal tabellarisch gegenübergestellt. Außerdem interessant: die Untersuchung der Gestaltung der Plakatkampagnen bei Homo Politicus.

Man kann auf mehreren Ebenen beobachten, wie sich die Parteien unterschiedlicher Zeichen bedienen: Fette, drohende Typografie (Die Linke), beruhigendes Dunkelblau (CDU) oder auch toootal lustige Icons (Die Grünen).

In jedem Fall gehe ich mit Achim vom Designtagebuch konform:  Die Gestaltung allein kann den Erfolg nicht begründen, nur möglichst unholprig erreichbar machen. Was gut und professionell aussieht, das wird weniger hinterfragt. Kennen wir ja aus der Psychologie.

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